März 2017:

Ich nehme weiterhin 5mg Baclofen morgens und abends. Sobald ich es mal zwei Tage vergesse oder erhöht unter Stress stehe oder mich Sorge, sind die Steifigkeit, das Gezucke, das Gefühl innerlich unter Strom zu stehen, usw. wieder da, aber im großen und ganzen steigert es mein Wohlbefinden.

Fazit im August 2016 nach drei Monaten 10 mg Baclofen täglich und einer kleinen Auszeit:

Mir geht’s erstaunlicherweise gut. Die anfänglichen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen sind weg. Im Juli hab ich ’ne dreiwöchige Pause eingelegt, um zu sehen, ob’s nicht teilweise nervlich bedingt war durch die Semesterprüfungen usw. Die Antwort lautet: Unter anderem! Kaum flatterte die erste Sorge ins Haus, ging das Gezucke wieder los. Aber auch die nächtlichen Krämpfe im Bein waren nach einigen Tagen wieder da und Schlafpositionen wie auf der Seite liegen waren nicht mehr möglich aufgrund von starken Schmerzen.

Anfang Mai 2016: Seit letzten Samstag nehmen ich nun 10 mg Baclofen am Tag. Es bewirkt Wunder! 🙂 Kann sogar wieder gaaaanz normal auf nem Stuhl sitzen ohne mich alle 5 Minuten bewegen ^^ hätte nie gedacht,  dass es an den Muskeln liegen könnte, weil ich es iwie nicht anders kenne 😀

Wie’s dazu kam im Februar 2016:

Als im Februar die Einschlafzuckungen auftraten, dachte ich mir nichts dabei. Im März machten dann hin und wieder die Hände schlapp und ließ das Klettern erst mal ausfallen. Mittwoch Nacht stiegen die Schmerzen und Spastiken vom rechten Bein hoch bis zum Hals. Seitdem überkommen mich etwa zwei „Anfälle/ Schübe“ pro Tag, die etwa 2-3 Stunden andauernd.  In der Zeit fühlt es sich wie ein dicker Muskelkater im ganzen Körper an. Je nachdem verkrampfen die Finger leicht, es entgleiten Dinge aus den Händen und die Oberschenkel schmerzen beim Berühren. Es ist so demotivierend… Laut Onkologe sind es Begleitsymptome der Erkrankung. Er hat mir Baclofen verschrieben und überweist mich zum Spezialisten. Die Mischung Baclofen + Ritaline is sicher der Hammer