Hast Du das auch manchmal, dass Du erst im Stande bist Sachen zu erledigen, wenn’s fast schon zu spät ist? Ich hab morgen um 8 Uhr ’ne Anthropologie-Hausarbeit abzugeben. Zwei Monate Zeit gehabt und zwei Monate ’ne Kreativitätsblockade gehabt. „Oh, jetzt bin ich bereit! Noch ein paar Kekse, Saft, und los geht’s!“ Alles ist parat und griffbereit, man hat endlich eine bequeme Position gefunden und dann… tja, dann hockt man da, frisst die Kekse in sich rein, trinkt ’n Saft, weil die Dinger furz trocken sind und es passiert nichts. Absolute Schreibleere.

So gehen die Tage vorüber, dein ausgewähltes Thema findest Du auf einmal gar nicht mehr so genial und am Ende hast Du weder Thema noch Schreibfluss. Na herzlichen Glückwunsch 😀 Heute Morgen war mir dann klar, entweder Du schreibst heute Nacht diese Arbeit oder kassierst ’ne fette 6. Da ich kein Brain bin in den anderen Fächern bin ich absolut auf diese Note angewiesen. Jetzt ist es halb 2, es war Zeit für Abwechselung ^^

Beim Selfie machen kam mir außerdem noch was anderes in den Sinn. Angeblich löst das künstliche Extremgrinsen (so wie auf dem Foto) ein Glücksgefühl aus. Laut Vera Birkenbihl muss man dazu die ersten Male die Mundwinkel bis zur Schmerzgrenze hochziehen und so 60 Sek. halten. Es hätte dieselben positiven Eigenschaften wie das natürliche Lachen. Danach könne man es auf 10 Sek. reduzieren. Da ja die modernen Menschen im Schnitt so 100 Selfies am Tag machen und dabei oftmals genauso bescheuert grinsen (außer sie sind verwandt mit Donald Duckface), würde das ja bedeuten, dass diese Menschen viel glücklicher sind, als die, die eben keine Selbstportraits machen, oder? Also Leute, ab morgen verteilen wir Handys auf der ganzen Welt und alle sind glücklich 😀

Wer glücklich ist, ist auch effektiver. Also grinse ich mir jetzt noch einen ab beim Hausarbeit schreiben 😀