MRT Wirbelsäule Einblutungen vor Notoperation

Anfang Januar 2002 hatte ich die ersten 6 Monate (insgesamt 18 Monate) Chemotherapie rum. Durch die Einblutungen wurde die Chemotherapie abgebrochen und es folgt am 28.01.2002 eine Notoperation im Hôpital Necker Enfants Malades in Paris. Ganz großen Dank an Herrn Prof. Dr. Klingebiel und seinem Team für die überaus kooperative Zusammenarbeit mit dem Institut Gustave Roussy in Paris.

Klinikum der Johann Wolfgang Goethe Universität Klin. Angaben: Intraspinales Astrozytom

MRT der Brustwirbelsäule nativ + KM vom 16.01.2002:

MRT der Halswirbelsäule nativ vom 16.01.2002:

Befund:

Die auswärtigen Voraufnahmen lagen zum Vergleich nicht vor.

Von der Medulla oblongata bis caudal in Höhe des BW5 reichend findet sich eine ausgedehnte intraspinale Raumforderung mit großen zystischen Tumoranteilen. Es zeigt sich ein inhomogenes KM-Enhancement und disseminierte Signalauslöschun­gen in derT2 -Sequenz.

In der HWS besteht ein Z.n. operativer Entlastung durch multisegmentale Laminektomie. Dorsal des HW6 findet sich eine artfaktbedingte Signalauslöschung durch eingebrachtes Fremdmaterial.

Das Knochenmark der Halswirbelkörper zeigt eine Signalanhebung in der T1- Sequenz i.S. radiogener Veränderungen. Unterhalb des Tumors findet sich eine ausgedehnte Syringomyelie mit Gliaadhäsionen

Beurteilung:

1. : Ausgedehnte intraspinale / intramedulläre Raumforderung mit zystischen Antei­len, umschriebener fleckiger KM – Aufnahme und partiellen Einblutungen, von der Medulla oblongata bis in Höhe BWK 5 reichend.

2. : Postradiogene Veränderungen der Wirbelkörper.

3. : Ohne Kenntnis der Voraufnahmen (trotz mehrfachem Rückruf) kann nicht beur­teilt werden, inwieweit eine Tumorregression oder -progression vorliegt.