Malo les Bains Dünkirchen und Leffrinckoucke

Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick in unsere wundervolle Umgebung geben 🙂 Seit September studiere ich in Dünkirchen, an der Grenze zu Belgien. Im Stadtteil von Malo les Bains befindet sich der Strand und die Dünen. Die Promenande erstreckt sich über 4 Km lang und bietet viele Einkehrmöglichkeiten. Der Bunker auf dem vierten Bild steht in der Nachbarstadt Leffrinckoucke, gleich am Ende der Promenade, und ist ein Projekt des Künstlers Anonyme aus Dünkirchen. Er hat den gesamten Bunker mit Spiegelstücken verziert. Von weiten Strahlt es wie ein Objekt aus einer anderen Dimension.

Update: Seit letzten Samstag nehmen ich nun 10 mg Baclofen am Tag. Es bewirkt Wunder! 🙂 Bis auf die extrem starken Migräneanfälle, die ich nur mit Ritalin in den Griff bekomme, geht’s mir zumindest körperlich wieder gut 🙂 Kann sogar wieder gaaaanz normal auf nem Stuhl sitzen ohne mich alle 5 Minuten bewegen ^^ hätte nie gedacht,  dass es an den Muskeln liegen könnte, weil ich es iwie nicht anders kenne 😀

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Medikamente

Als im Februar die Einschlafzuckungen auftraten, dachte ich mir nichts dabei. Im März machten dann hin und wieder die Hände schlapp und ließ das Klettern erst mal ausfallen. Mittwoch Nacht stiegen die Schmerzen und Spastiken vom rechten Bein hoch bis zum Hals. Seitdem überkommen mich etwa zwei „Anfälle/ Schübe“ pro Tag, die etwa 2-3 Stunden andauernd.  In der Zeit fühlt es sich wie ein dicker Muskelkater im ganzen Körper an. Je nachdem verkrampfen die Finger leicht, es entgleiten Dinge aus den Händen und die Oberschenkel schmerzen beim Berühren. Es is so demotivierend… Laut Onkologe sind es Begleitsymptome der Erkrankung. Er hat mir Baclofen verschrieben und überweist mich zum Spezialisten. Die Mischung Baclofen + Ritaline is sicher der Hammer

Mein Lieblingsplatz an der Uni

dunkerque portSchönen guten Tach! Live von der Uni.

Es waren super tolle Osterferien. Völlig unerwartete Dinge sind passiert, wir hatten Spaß, tranken, haben Nächte durchgemacht und genossen die Sonne. Am Montag rief schließlich wieder die Uni.

Mein absoluter Lieblingsplatz an der Uni ist die Bibliothek. Hier verbringe ich seit September die meiste Zeit meines Lebens. Letzten Monat entdeckte ich dann den Kartografieraum. Er ist anscheinend Schall isoliert. Man hört absolut gar nichts. Außerdem ist er der einzige Platz in der Bibliothek, wo kaum Sonnenlicht hinein scheint und meistens ist auch noch das Licht aus. Für meine starke Hirnhautverkrümmung ideale Bedingungen. Mmhmm täusch ich mich oder wirken die Fotos voll Retro??!

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Zur Zeit schreibe ich an der Hausarbeit für Deutsch… Ich dachte mir, hey, nimmste Deutsch, dann brauchste erstens nicht in den Unterricht und zweitens packste die Prüfung mit links, da die anderen es als zweite Fremdsprache gewählt haben. Tja, leider hatte ich den Dozenten bereits im Germanistikstudium und so war er der Auffassung, ich solle doch ne 10 seitige HA schreiben, weil ich sonst unterfordert wäre. Ich und unterfordert, niemals! 😀 Thema durfte ich wieder mal selbst wählen. Warum ich mich wieder in solch eine Scheisse geritten habe, keine Ahnung! Mein ausgewähltes Thema ist (Achtung, festhalten!): „Einführung in die Kernenergie und Atomkraftkultur in Frankreich und in Deutschland.“ -.-  Gut, hab ja nur noch 9 Seiten zu schreiben bis zum 9. Mai. *HEUL*

Anbei noch der Stundenplan des 4. Semesters. Er ist furchtbar. Da ma zwei Stunden, dann 5 Stunden nix, dann 7 Stunden auf einmal.

Stundenplan Universität
Stundenplan Universität
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Einen wunderschönen Guten Morgen

Gänse (2)Kennt ihr das auch, wenn ihr morgens wach werdet und euch fühlt wie auf einer Wolke? Man sich gar nicht traut die Position zu wechseln, weil man einfach perfekt liegt? Sich dann schließlich streckt und man fast erschrocken ein großes lächeln den Lippen entnehmen kann? So ging es mir heute. Ein fantastisches Gefühl 🙂

Und als dann gegen 10:30 Uhr beim Radfahren am Rhein diese super süsse Familie vorbei kam und noch zwei Schwäne angeflogen kamen, ja, dan war’s dann um mich geschehen. Ich dachte, ich brech ab ❤ Pfalz und Rhein (16)

 

Drogenfrei und mir geht’s soooo gut =)

Es war heute zwar nicht die große Euphorie, aber mir geht’s guuuut. Endlich wieder auf dem Weg zum Einklang mit mir selbst 🙂 Klare Gedanken youhou. Lange im Bett gammeln, ein gutes Bad, sich kleine Freude bereiten, hilfsbereite Menschen in der Umgebung haben (tausend Dank für’s Ladegerät ausleihen), mit dem Cousin Indisch essen gehen! Unser erster gemeinsamer Restaurantgang ❤ Wir sprachen übers Leben, übers Essen, schmunzelten, und ein Blick reichte, um zu wissen, was der andere dachte 🙂 Ja, letztendlich muss man sich gut überlegen, wie weit man bereit ist zu gehen, und ob es beim Überschreiten der Grenze noch ein Zurück ohne Konsequenzen gibt.

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